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Donnerstag, 16. August 2007

Internet/Español/mehr Salsa

Die letzten Tage waren lange nicht so ereignislos wie es die Stille im Blog vermuten laesst.
Fuer letztere gibt es aber eine Vielzahl von Gruenden. Einerseits funktioniert in meinem Hotel seit 3 Tagen das Internet nicht mehr, was niemanden dort so richtig zu interessieren scheint (¡Bienvenido a América Latina!) - das macht Fotos hochladen etc. zeitaufwaendig und fuer kolumbianische Verhaeltnisse teuer. Andererseits muss ich mich in den naechsten Wochen auch etwas mehr auf mein Spanisch konzentrieren, da ja sehr bald mein Studium beginnt.
Seit Dienstag besuche ich deshalb auch jeden Tag fuer 2 Stunden einen kostenlosen Spanischkurs fuer auslaendische Studenten an der UNAL (=meine Uni) - schaden kann es auf jeden Fall nicht.
Gestern hatte ich meinen ersten echten Salsa-Unterricht. Wie schon erwaehnt ist das schon ein ganz schoener Kampf aber Spass macht es allemal. Unser Tanzlehrer erfuellt so ziemlich jedes erdenkliche Klischee eines Latinos - also glattgekaemmte Haare mit Bart. Zwar traegt er auch einen kleinen Bierbauch mit sich herum - das haelt ihn aber nicht davon ab, alle seine Schueler in Grund und Boden zu tanzen.
An diesem Wochenende wollen wir unter anderem das Festival de Cometas (Drachensteigen, im eigentlichen Sinne!) besuchen und den Cerro de Montserrate zu Fuss erklimmen.

Ich hoffe auch, irgendwann davon berichten zu koennen, dass ich aus dem Backpackerhotel in eine dauerhafte Unterkunft umziehe - in den naechsten Tagen besteht dafuer wohl noch keine Hoffnung. Fotos folgen dann demnaechst wieder.

Sonntag, 12. August 2007

auf Irrwegen ins Umland

Gestern abend hatte ich das Vergnuegen mit 4 Kolumbianern und dem anderen deutschen Studenten der Viadrina eine Salsa-Bar. Fuer einen Deutschen stellt das auf jeden Fall eine Herausforderung dar, aber so konnten wir die Schmach gerecht unter uns beiden aufteilen. Auf jeden Fall werde ich ab kommender Woche Salsa-Unterricht nehmen. (Nein, davon werden vorerst sicher keine Videos ins Netz gestellt.)

Warum ich heute morgen knapp zwei Stunden gebraucht habe um Geld abzuheben, ist einerseits Unwissenheit (ueber die Oeffnungszeiten der Wechselstuben) und andererseits meiner Paranoia (bzgl. der Sicherheit beim Geldabheben mit Kreditkarte) zuzuschreiben.

Gegen 14 Uhr wurde ich dann von einigen Freunden samt Familie abgeholt - danach ging es ins bergige Umland der dritthoechstgelegenen Hauptstadt Suedamerikas (ja, wir reden immer noch von Bogotá).
Da dieser Ausflug aber eher interessant als abenteuerlich war (es sei denn man empfindet Reis mit Nudeln Gemuese, Popcorn und Chips zum Mittagessen als befremdlich) lasse ich lieber ein paar Bilder sprachen und melde mich in Kuerze wieder hier. Morgen bekomme ich endlich auch die Uni zu Gesicht.


vor der Kirche in Choachí



Blick auf Choachí



Bogotá bei Nacht